Kollaboration
Ausgewählte Projekte und Tätigkeiten
Innsbruck du tote Stadt - Unkämpfte Kultur(orte) und Provinzielle Politik
Beim Bogenfest 2026 war ich mit einem Vortrag Teil des Nachmittagsprogramms. Jeweils um 15 Uhr und um 17 Uhr habe ich im Jugendzentrum z6 einen historischen Einblick geben dürfen, wie sich die Kulturpolitik der Stadt Innsbruck am Beispiel der freien Szene ausgewirkt hat. Die Stadt Innsbruck versucht sich gerne als Sportstadt – und damit als Weltstadt – zu positionieren, bleibt jedoch aufgrund ihrer Kulturpolitik vielfach eine Provinzstadt.
In meinen Vortrag spannte ich einen Bogen von den 1960er-Jahren bis in die Gegenwart. Anhand der Jugendkulturwochen, autonomer Zentren, verschiedener Kulturorte sowie der Nachtkultur zeigte ich auf, unter welchen Bedingungen Kultur in Innsbruck entstehen konnte, aber auch politisch diffamiert wurde. Dabei wird eine historische Kontinuität sichtbar, die sich in gegenwärtigen Kämpfen um Kulturräume widerspiegelt.
Danke an den Bogenverein für die Einladung.
Genug ist Genug
15 Jahre Kulturkollektiv ContrApunkt! Was damals als Wunsch nach mehr Veranstaltungen mit Haltung entstand ist rückblickend eine wunderbare Geschichte, die wir uns so nicht annähernd vorstellen konnten.. Zusammen mit Nadja Studenik gegründet, kam 2017 David Prieth und später noch Dietmar Schmid dazu. Unzählige Veranstaltungen später haben wir am 15. Dezember unter dem Titel Genug ist Genug in die pmk nach Innsbruck eingeladen. An diesem Abend haben wir zusammen mit Wegbegleiter:innen gemeinsam diskutiert und natürlich vor allem auch gefeiert.
Siehe auch:
www.contrapunkt.net
geld : macht : raum
Zur gegenwärtigen Ausstellung „geld . macht . raum - Über die Ökonomie des Wohnens“ im AUT Innsbruck (Architekturforum Tirol) haben wir als Subarchiv (zusammen mit Albi Dornauer und Marcel Amoser) zwei Plakatsäulen gestaltet. Inhaltlich haben wir uns mit dem Thema öffentlicher Raum, Kulturraum und Wohnraum beschäftigt, indem wir anhand von Flyern, Flugblätter, Plakate, Fotos, etc. dargestellt haben, dass die grundlegenden politischen Fragestellungen, in den letzten Jahrzehnten, immer die gleichen sind. Dabei haben wir auf unseren Fundus im Archiv zurück gegriffen.
Siehe auch:
aut.cc/

