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„Race doesn't exist, but it does kill people.“
Colette Guillaumin

Was ist contra:vers?

    contra:vers steht für diskriminierungskritische bzw. rassismuskritische („antirassistische“) Bildungsarbeit. Dazu gehören unter anderem:

    • Trainings
    • Beratungen
    • Workshops
    • Vorträge
    • Lehrveranstaltungen

    für Einzelpersonen, Gruppen, Vereine, Bildungsinstitutionen und Unternehmen. Thematisch geht es um Diskriminierung im Allgemeinen und Rassismus im Speziellen.

    Ich selbst habe Soziale Arbeit, Soziologie und Europäische Ethnologie studiert. Außerdem habe ich einen Lehrgang zum Antirassimus und Zivilcourage Trainer sowie den Trainer gegen Stammtischparolen gemacht.

    Warum ist das wichtig?

    Tagtäglich erleben Menschen Diskriminierung – in der Schule, am Arbeitsplatz und in ihrer Freizeit. Ihre Lebensrealität ist geprägt von institutioneller Diskriminierung, individuellen Diskriminierungserfahrungen und scheinbar harmlosen Vorurteilen. Diese Mechanismen führen dazu, dass bestimmte Personengruppen systematisch benachteiligt werden und nicht den gleichen Zugang zu gesellschaftlichen Ressourcen haben.

    Eine besonders tief verwurzelte Form der Diskriminierung ist Rassismus. Für Betroffene ist er eine soziale Realität, mit der sie sich täglich auseinandersetzen müssen.

    Wie arbeite ich mit contra:vers?

    In Form von Workshops und Seminaren und auf Grundlage von verschiedenen fachlichen und methodischen Zugängen lade ich interessierte Menschen dazu ein, sich mit den Fragen auseinanderzusetzen:

    • Was bedeutet Diskriminierung?
    • Warum ist Rassismus mehr als nur ein Vorurteil?
    • Wie können wir rassismuskritisch bzw. diskriminierungskritisch handeln?
    • Wo liegen die Grenzen unseres Engagements im Alltag?
    • Was bedeutet es, Teil eines rassistischen Systems zu sein – und wie können wir damit umgehen?
    • Welche fachlichen und theoretischen Zugänge gibt es zum Thema Diskriminierung und Rassismus?
    • Wie können wir mit diskriminierenden Aussagen und Stammtischparolen umgehen?

    Gemeinsam setzen wir uns mit individueller bis institutioneller Diskriminierung auseinander und reflektieren, wie sie unser Leben und unsere Gesellschaft prägt, was wir dagegen machen können?

    Kontakt

    Falls Interesse an meiner Arbeit besteht, können Sie mich gerne kontaktieren. Offene Fragen oder Unklarheiten besprechen wir am besten direkt:
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    Für was steht contra:vers?

    Der Name contra:vers ist eine Anlehnung an das Wort kontrovers – er steht für eine Auseinandersetzung, die nicht immer einfach ist und auch Kontroversen hervorrufen kann. Contra bedeutet „gegen“, vers steht für „Einheit“. In diesem Sinne bezieht sich contra:vers darauf, gegen gefestigte Einheiten vorzugehen und bestehende Strukturen kritisch zu hinterfragen.

    Diskriminierungskritisch bzw. rassismuskritisch zu arbeiten bedeutet für mich, Aufmerksamkeit und Sensibilität für Diskriminierung zu schaffen sowie die eigenen Verflechtungen in diskriminierenden Strukturen zu reflektieren und daraus zu lernen.

    Durch diskriminierungskritische Trainings und Workshops werden solche Strukturen nicht einfach verschwinden. Doch sie können ein wichtiger Schritt sein, sich aktiv damit auseinanderzusetzen und Veränderung anzustoßen.

    In der Vergangenheit habe ich bereits mit verschiedenen Partner:innen zusammenarbeiten dürfen wie beispielsweise:

    • Der Kinderschutzbund Landesverband Bayern
    • Diakonie Innsbruck (Bandari)
    • Innovia GmbH Jugendcoaching
    • Kollektiv Brennessel
    • LFU Innsbruck Personalenwicklung
    • LFU Innsbruck Department of Organisation and Learning
    • Pädagogische Hochschule St. Gallen
    • POJAT (Plattform Offene Jugendarbeit Tirol)
    • Haus der Begegnug Innsbruck
    • ÖGB (Österreichischer Gewerkschaftsbund)
    • ÖH (Österreichische Hochschülerschaft)
    • Verein Swingtime
    • Verein komm!unity
    • und viele mehr...

    Trainings / Workshops

    Ausgewählte Workshops von mir:

    • Über Rassismus reden
    • Diskriminierung - kritisch - begegnen
    • Rassismuskritisches Arbeiten
    • Diskriminierungskritisches Arbeiten
    • Rassismuskritik - Einstieg, Überlegungen und Haltungen
    • Diskriminierende Bildung als System
    • Von der Unmöglichkeit es richtig zu machen
    • Was heißt Rassismuskritik in der Arbeit mit Jugendlichen?
    • Theoretische Reflektion und praktische Übungen zu Rassismuskritik
    • Rassismus als Alltagsphänomen - Theoretische Reflektion und praktische Übungen zu Rassismuskritik
    • Antirassimus - Eine Einführung

    Vor- & Beiträge

    Ausgewählte Lehrveranstaltungen, Vor- und Beiträge von mir:

    • 16.10.2025 // 15. Tiroler Integrationsenquete des Landes Tirols // Beitrag aus der Praxis zum Thema Schule und Migration
    • 21.03. 2025 // ORF Tirol Statement zum Internationalen Tag gegen Rassismus
    • 13.02. 2025 // Mittendrin, statt nur dabei - Schulsozialarbeit im Spannungsfeld von Bildung mit Unterschieden und Unterstützung für alle auf der PH St.Gallen // zusammen:weiterdenken
    • 17.11. 2023 // Armut aktuell // Veranstaltung von Verein unicum:menschen // Beitrag zur Kulturellen Teilhabe
    • 10.11. 2023 // Tagung der Psychtranskult AG im Haus der Begegnung // Im Zentrum der Ungleichheit - Willkommen im Schulsystem!
    • 22.06. 2023 // LFU Innsbruck - Geschlechterreflektierte Bildungs- und Jugendarbeit // Kulturelle Bildung - Sicheres Nachtleben für alle
    • SS 23 // BA Department Soziale Arbeit (MCI Innsbruck) // (K)ein Umgang mit Extremismus - Theoretische und methodische Überlegungen zur Präventionsarbeit
    • 18.05. 2022 // TKI Webinar // Sichere Veranstaltungen für Alle? zusammen mit Nadja Studenik und David Prieth (Alle Kulturkollektiv ContrApunkt)
    • 21.03. 2022 // OGSA (Österreichische Gesellschaft für Soziale Arbeit) // Die Unmöglichkeit, es richtig zu machen – Auseinandersetzungen mit Diskriminierung im Schulalltag und darüber hinaus
    • Seit dem Wintersemester 2019/20 // BA Department Soziale Arbeit (MCI Innsbruck) // Theorien in der Sozialen Arbeit (Schwerpunkt Rassismuskritik)

    Quellen:

    • Orf Tirol Beitrag 19. März 2025 - Internationaler Tag gegen Rassismus
    • Kommentar  unten - Integrationskalender 2024 des Landes Tirols
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